SEO - Content is King!

SEO-Grundlagen 2018: was zählt wirklich bei Google?

Was sind die SEO-Basics, die die Launen von Google über das nächste Update hinaus überstehen? Wer sicher gehen will, nicht von einer Penalty erwischt zu werden, sollte sich auf wenige anerkannte Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung verlassen. Damit sind noch keine Top-Rankings garantiert, aber die Chance auf Dauer ein verlässliches Traffic-Volumen bleibt erhalten:

1. Content is king!

Immer noch gilt der Grundsatz „Content is king!“. Guter Inhalt wird gerne gelesen und gerne verlinkt. Suchmaschinen analysieren Texte dahingehend, wie weit sie den semantischen Sprachraum eines Themas ausschöpfen (Latent-Semantische Indexierung) und eine entsprechende themenspezifische Kompetenz aufweisen können. Umgekehrt ist es daher Ziel der Suchmaschinen-Optimierung, Texte so aufzubereiten, dass sie von der Suchmaschine für kompetent gehalten werden (Latent-Semantische Optimierung). Intuitiv gelingt das am besten, wenn man gezielt für eine bestimmte Zielgruppe schreibt. Dann verwendet man automatisch Begriffe, die zueinander passen. Technische Unterstützung erhält man zum Beispiel von einem Tool wie Semager, das hilft, den Sprachraum eines Keywords zu ergründen. Am einfachsten kommt man in der Nische nach oben, dort wo der Wettbewerb nicht so rau ist. Trotzdem sollte man sicher sein, dass nach den Keywords auch jemand sucht und diese auf deren themenspezifische Perspektive und deren Sprachstil angepasst sind. Man sollte sich also die Frage stellen: „Mit welchen Suchbegriffen sucht ein potentieller User der Website?“

2. Unique Content: internen & externen Duplicate Content vermeiden

Die Texte auf Ihrer Website sollten keineswegs irgendwo abgekupfert sein. Aber auch innerhalb der Website kann es durchaus Textduplikate geben, die ein Top-Ranking verhindern. Beispiele:

  • die Seiten sind sowohl mit als auch ohne „www“ aufrufbar. Hier reicht schon eine 301-Umleitung oder eine entsprechende Servereinrichtung.
  • die Startseite ist mit „www.domain.de“, aber auch mit „www.domain.de/index.html“ erreichbar
  • die URL wird etwa bei Webshops aus Abfragen zusammengebaut, die sich aus der Zugehörigkeit zu bestimmten Kategorien ergeben. So kann es passieren, dass ein Produkt über zwei verschiedene URLs zu finden ist. Da die Seiten inhaltlich identisch sind, ist auch dies Duplicate Content.

Bei den beiden zuletzt genannten Fällen ist eine Canonical URL ein probates Mittel zur Vermeidung von Duplicate Content.

3. Usability: zufriedene Seitenbesucher kommen wieder!

Usability fängt mit den Serp-Snippets – bestehend aus Title und Description – an. Das sind die Elemente, die der User sieht bevor er überhaupt die Seite betritt. Dies sind somit ganz entscheidend für die Klickrate. Wenn die Struktur nicht zu viele Ebenen aufweist ist, finden sich Google und Co. bestens zurecht und können den Code analysieren. Tabellen, Listenelemente, Hervorhebungen in Fettschreibung lässt auf einen gut strukturierten Textaufbau schließen. Es kommt aber auf die Art der Seite, die Komplexität des Sachverhalts und die Zielgruppe an. Da tiefergehende Weisheiten meist in längeren Textabschnitten präsentiert werden, ist es gut, wenn nicht nur reiner Stichwort-Salat präsentiert wird. Letzlich kommt es darauf an, dass der Benutzer ohne Umwege zum Ziel kommt. Toll, wenn ein prägnantes Design sich in den Synapsen des Benutzers Spuren hinterlässt, die zum Wiederbesuch anregen. Letztlich kommt es auch darauf an, dem User auf allen Browser und Bildschirmgrößen (Stichwort: Responsive Design) ein gut handhabbares Layout zu bieten. Google kann die Usability mittlerweile recht gut messen, verrät natürlich nicht, welches die entscheidenen Parameter für Top-Rankings sind.

4. Technik: Performance & Sicherheit

Billige Hoster taugen nichts. Kompetenter Service und Top-Performance kosten nun einmal Geld! Wenn die Website weg vom Fenster ist, kann sie nicht gefunden werden, auch nicht von Suchmaschinen. Auch voluminöse Grafik-Dateien, die die Ladezeiten erheblich verlängern wirken sich negativ aus. Ein sicheres Content Management trägt gleichfalls dazu bei. Ein regelmäßiger Blick in die Google Search Console hilft Fehlerseiten zu erkennen und fachgerecht zu handhaben. Ein SSL-Zertifikat gehört inzwischen auch zum Standard!

„Das machen wir mit Links!“ – einer der ältesten Werbesprüche der SEO-Branche! Tatsache ist, Backlinks sind immer noch ein wichtiger Faktor. Google hat aber ein Näschen dafür, wenn der Linkaufbau aus unsauberen Quellen erfolgt. Deshalb gilt es, behutsam vorzugehen und auch analysieren, ob nicht Wettbewerber schädliche Links von Spam-Seiten gesetzt haben.

6. SEO-Faktor Zeit: Time brings honey!

Manches erledigt sich auch von selbst! Grundsätzlich gilt, dass mit wachsendem Alter einer Domain, sich das Ranking eines Internet-Auftritts verbessert. Nur wenn eine Abstrafung seitens der Suchmaschine vorliegt, Probleme mit der Indizierbarkeit vorliegen oder die Konkurrenten sehr viel SEO-Arbeit leisten darf man keine Verbesserung erwarten. Tatsächlich dauert es heute erheblich länger als früher, das Vertrauen von Google zu gewinnen.

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